YogaToBe.de
ZEN DES MONATS

"Der glückliche Minimalist weiß aufgrund seiner vielen gescheiterten Versuche, dass in ihm selbst letzten Endes das liegt, was er im Äußeren gesucht hat." Peter Steiner

Fokus des Monats: MINIMALISTISCHE YOGAPRAXIS

Was ist Minimalismus auf der Yogamatte? Für mich bedeutet es eine Praxis ohne Schnörkel und ohne Hindernisse, die man sich selbst aufstellt.

Den inneren Schweinehund zu überwinden ist manchmal schwerer als ein neues Beet im Garten anzulegen. Die Argumente für Bewegungslosigkeit auf der Couch überzeugen schnell. Vor allem wenn Du nach einem langen Arbeitstag erschöpft bist. Dennoch gibt es ein paar Tricks, die Dir helfen, sich besser zu disziplinieren:

1.       Nicht nachdenken – einfach tun! Schnell in die Yoga-Hose schlüpfen und auf die Matte gehen: nach 40 Tagen wird das Üben zur Gewohnheit.

2.       Plane feste und realistische (!) Zeiten im Alltag ein (z.B. fünf Minuten am Morgen für den Sonnengruß und 15 Minuten Dehnen und Strecken vor dem Schlafen gehen).

3.       Lasse Deine Yogamatte ausgerollt an einem festen Übungsplatz liegen. Es wird Dir leichter fallen, die geplante Übungszeit einzuhalten.

4.       Führe Dir immer wieder vor Augen, warum Du Yoga machst (z.B. weil Du ruhiger wirst, weil Dein ganzer Körper sich gut anfühlt, weil Du den Arbeitsstress vergisst, weil Du danach besser schläfst oder Dich besser konzentrieren kannst usw.). Werde so konkret wie möglich. Schließe Deine Augen und stelle Dir vor, wie Du Dich nach dem Yoga fühlst. Es ist eine tolle Motivation!

5.       Bleibe unkompliziert: Du brauchst nicht unbedingt eine perfekte Yogamatte oder schicke Sport-Kleidung. Eine Isomatte oder ein Tuch (in Indien wird Yoga oft auf einem Tuch praktiziert) und eine bequeme Hose sind absolut ausreichend. Beim Yoga geht es um die innere Schönheit! Schau in den Spiegel nach dem Üben: Du wirst klare und strahlende Augen sehen.

Viel Freude beim Üben!

 

Herzlichst, Anna