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"Um glücklich zu sein, müssen wir innerlich im Frieden sein. Der innere Frieden entsteht, wenn wir uns unserer selbst bewusst sind. Für die Bewusstwerdung des Selbst ist Reflexion notwendig." BHAGAVADGITA 2.66

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Dieser Bereich ist an alle gerichtet, die nach Inspirationen außerhalb meiner Yoga Stunden suchen. Das, was ich selbst übe, lese, höre oder angucke, wird hier zusammengefasst und Euch zur Verfügung gestellt.

Diese Seiten werden dauernd ergänzt. Es lohnt sich, immer wieder vorbeizuschauen. Ich freue mich auf Euer Feedback!

 WÜNSCHE DIR ALLES

Das nächste Buch, das ich Euch vorstellen möchte heißt "Wünsche Dir alles, Erwarte nichts und werde reich beschenkt." In diesem Buch geht es nicht um die "Konsum-Wünsche", die schnell befriedigt werden können. Es handelt sich um Wünsche, die unserem Leben eine neue Richtung geben können und uns eine tiefe seelische Befriedigung schenken. Geschrieben hat dieses Buch R. Sriram, den die meisten von Euch durch den Raja Yoga Special kennen: ich habe die von ihm kommentierte Übersetzung der Yoga Sutras von Patanjali benutzt. 

Wünsche sind der Motor unseres Lebens. Wenn wir uns etwas wünschen, mobilisieren wir alle unsere Reserven - geistige, körperliche und materielle - und marschieren los in Richtung Wunsch-Erfüllung. Genau hier setzt Sriram an: an dieser Fähigkeit des Menschen, alles zu mobilisieren. Er zeigt uns einen Fünf-Schritte-Weg zum Ziel.

1. Den Wunsch formulieren

Am Anfang ist es wichtig, seinen Wunsch möglichst präzise in Worte zu fassen. Denn nur so haben wir ein klares Ziel vor Augen. Wir sollten uns mit dem Thema befassen, den Wunsch aus der Nähe und aus der Distanz betrachten. Wenn Entscheidungen gefällt werden, entscheiden wir nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen. Dabei verlieren wir nicht das ursprüngliche Ziel aus den Augen und bleiben uns selbst treu. Es ist viel wichtiger, uns selbst zu gefallen als den anderen.

2. Sich für den eigenen Wunsch einsetzen

Als Nächstes werden wir aktiv und setzten uns für unseren Wunsch ein. Wir suchen nach Wegen, stolpern, stehen wieder auf, gehen weiter. Das Lernen aus eigenen Fehlern macht zufrieden. Wir bleiben hartnäckig, sorgfältig im Tun, fair und freundlich. Obwohl wir nicht das Ziel aus den Augen verlieren, konzentrieren wir uns auf den Prozess und bleiben offen für das Ergebnis. Wir lassen unser Ziel los.

3. Verantwortung übernehmen 

Verantwortung für die eigenen Handlungen zu tragen heißt, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Wenn wir uns für die Erfüllung unserer Wünsche verantwortlich fühlen, finden wir unsere Bestimmung. Und nicht nur das: das Mitarbeiten an der Wunsch-Verwirklichung schenkt uns Anerkennung, Selbstachtung und Erfüllung. Beim Wünschen vergessen wir nicht, dass wir nicht alleine sind. Wir handeln in dem Bewusstsein, mit der Welt verbunden zu sein, kultivieren Dankbarkeit und achten darauf, dass das Geben und Nehmen im Gleichgewicht bleiben.

4. Auf eigene Kreativität vertrauen

Vertrauen auf eigene Kraft und Kreativität ist grundlegend für die Erfüllung unserer Wünsche. Um das Selbstvertrauen zu fördern, greifen wir auf die fünf Quellen: die Natur, das Licht, die Weisheit, die Schöpferkraft und unser Herz.

5. Erwartungen los lassen

Es ist wichtig, die Motivation, die hinter einem Wunsch steht, zu hinterfragen. Handeln wir aus Angst oder weil wir die positiven Aspekte unseres Handelns im Auge haben? Wenn wir es schaffen, uns auf den Wunsch zu fixieren und nicht auf das Ziel, bleiben wir Ergebnis-offen. Wir können uns von unseren Erwartungen befreien, Hoffnungen statt Ansprüche hegen und das Leben wie eine Reise angehen. Und zwar keine "all inclusive" Pauschalreise, sondern eine minimalistische Backpacker Variante mit unerwarteten Zwischenstops. Je präsenter wir sind, desto schärfer ist unsere Wahrnehmung für die glücklichen Momente des Lebens.